23/08/2022

'Halbe-Halbe' rettet die Herbst-Lohnrunde! Win-Win für alle.

Der ÖGV unterstützt auch 9% Lohnerhöhung, wenn nur…

Setzen Sie jetzt ein Zeichen: Unterstützen Sie diesen Vorschlag! Hier geht es zur Kurzumfrage…

Worum geht es? Die Erwartungen an die kommenden Lohnrunden sind von beiden Seiten hoch. Ein großer Sprung bei den Gehältern würde die einfachste und effizienteste Maßnahme für die Arbeitnehmer sein, gegen die hohe Teuerung anzukommen. Doch ist die Gefahr hoch, dass die Möglichkeiten der Unternehmen überschätzt, die Inflation weiter angefacht und Weg in eine Lohn-Preisspirale münden wird.

Dabei könnte die Ausgangslage nicht herausfordernder sein: Selbstverständlich ist es in aller Interesse mit der Lohnerhöhung die Inflation auszugleichen und den Wohlstand abzusichern. Geschieht dies nicht, werden viele Arbeitnehmer in substanzielle Schwierigkeiten gebracht, Existenzen würden zerstört. Fallen die Erhöhungen zu hoch aus, könnte eine große Pleitewelle nicht nur zig-Tausende Arbeitsplätze vernichten, die Staatseinnahmen werden schwinden, die Bevölkerung würde aufgrund von massiven Preiserhöhungen unter einer „Horror-Inflation“ leiden, wie wir sie seit 70 Jahren nicht erlebt haben; wieder wären viele Existenzen massiv bedroht.

Der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) setzt daher mit den freien Verbänden auf eine Win-Win-Lösung für beide Seiten und bringt diesen Vorschlag in die Diskussion ein:

Eine Lohnerhöhung in der notwendigen Höhe kann von den Unternehmen nur zur Hälfte getragen werden, zu groß sind die anderen Belastungen, wie Energiepreise, stockende Lieferketten oder Facharbeitermangel. Für den zweiten Teil der gewünschten Erhöhung muss die Bundesregierung eine entsprechende Lohnsteuersenkung veranlassen, bzw. dort wo nötig mittels negativer Steuer unterstützen.

Der erreichte Lohnsprung würde den notwendigen Inflationsausgleich besser und günstiger unterstützen, als es die vielen Einzelförderungen je erreichen könnten. Aufgrund der inflationsbedingten Mehreinnahmen der großen Steuerblöcke könnte die Halbe-Halbe-Lösung auch gut finanziert werden. „Eine solche Umsetzung würde ebenso langfristig wirken, wie es auch die rechtzeitig umgesetzte Abschaffung der kalten Progression tun würde. Es würde sich die Chance auf eine gewisse Planungssicherheit für die Betriebe eröffnen und die Existenzsorgen der Beschäftigten einen großen Schritt weit aus dem Weg räumen,“ fasst Stephan Blahut zusammen.

Der ÖGV, der Senat der Wirtschaft und die Lobby der Mitte lädt alle Unternehmer ein, diesen Vorschlag zu beurteilen und zu unterstützen.

Unterstützen Sie diesen Vorschlag hier (Kurzumfrage)!

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