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10. Juni 2017
10. Juni 2017

TEDxVienna Adventures im Gewerbeverein: Ein Tag voller Abenteuer

TEDxVienna Adventures im Gewerbeverein: Ein Tag voller Abenteuer

Über 200 BesucherInnen verbrachten den Tag beim erstmaligen TEDxVienna Adventures bei unterschiedlichen Abenteuerschauplätzen in der Stadt Wien.

Das Palais Eschenbach fungierte dabei als Schaltzentrale und gemeinsamer Treffpunkt.

Bereits am frühen Morgen gelang den TEDx Adventures mit Frühstück und Lachyoga ein fröhlicher Start. Schon kurz darauf sollten die 200 BesucherInnen aufgeteilt werden und zu ihrer ersten Runde der Adventures aufbrechen. Die angebotenen Erfahrungs-Slots waren bunt gemischt. Mit dabei war eine Erfahrung als Dirigent, Akt zeichnen, ein Upcycling Workshop oder Malen mit Licht. Manche TeilnehmerInnen lernten über die Überwachung von nuklearen Explosionen, weitere über eine urbane Schwammerlfarm und wiederum andere testeten die Grenzen ihrer Komfortzone indem sie in der Mariahilferstraße am Boden lagen. „Das neue und interaktive TEDx Format hat alle Erwartungen übertroffen. Das Ziel war es bei unseren TeilnehmerInnen wieder die Freude am Entdecken zu wecken. Ich glaube, das ist uns sehr gut gelungen“, ist sich Réka Artner, Kuratorin der Konferenz, sicher. „Es war inspirierend zu sehen, wie die TeilnehmerInnen ihre Komfortzone verließen und das neu Gelernte auf interaktive Weise ausprobierten. Wir freuen uns, dass sie sich auf dieses Experiment eingelassen haben.“

TEDx Adventures in Zahlen:

  • Mehr als 200 BesucherInnen Mehr als 270 Beiträge auf Twitter & Instagram mit einer Reichweite von über 46.000
  • 80 freiwillige HelferInnen
  • 12 Stunden Programm
  • 10 Adventures
  • 2 Musikeinlagen
  • 1 einzigartiges Erlebnis

Das komplette Programm mit allen Abenteuern finden Sie zum Nachlesen unter www.tedxvienna.at/adventures .

Pressefotos sind im Pressematerial zu finden. Hier geht es zur Bildergallerie: https://www.gewerbeverein.at/aktuelles/rueckblick/tedx-adventures/


Fotocredits an: - Timar Ivo Batis - Johannes Hernegger - Piort Mlecko - Natalia Sander

TEDx Vienna Adventures Gewerbeverein ÖGV © Natalia Sander
TEDx Vienna Adventures copyrite Gewerbeverein ÖGV © Timar Ivo Batis
TEDx Vienna Adventures Gewerbeverein ÖGV © Natalia Sander

Malen mit Licht

Eines der vielen Highlights stellte das Abenteuer Tagtool dar, mit dem es möglich ist Zeichnungen und Animationen für eine Live Performance herzustellen. Die BesucherInnen dieses Abenteuers hatten die Möglichkeit gleichzeitig mit mehreren iPads zu malen, den überlappenden Inhalt mit einem Beamer auf die Wand zu projizieren und diesen anschließend zu animieren. Das iPad diente dabei als Mischpult für Farben, Größe und Fantasie. Kombiniert mit Musik, war dieses Abenteuer mit Sicherheit ein Schauspiel unentdeckter Ideen.

Mit den Händen drucken

Vor jedem Event sind zahlreiche Teammitglieder von TEDxVienna damit beschäftigt, Hunderte von Goodie Bags per Siebdruck zu gestalten. Bei “Print With Your Hands” bekamen nun auch unsere BesucherInnen die Möglichkeit, sich an der technologisch einfachen Methode zum Bedrucken von Textilien und Papier in geringen Stückzahlen zu versuchen. Zunächst konnten sie ihre erhaltenen Goodie Bags personalisieren. Später wurden sie in Gruppen eingeteilt und sollten zu dritt ein Zitat eines ehemaligen TEDxVienna Speakers diskutieren. Dieses konnten sie dann gemeinsam so abändern, dass es ihre individuelle Meinung zum Thema repräsentierte. Was dabei herauskam, waren durch die Bank großartige Ideen, die per Siebdruck umgesetzt wurden.

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Aus Müll Musik machen

Bei dem Reuse.Reduce.Retune Abenteuer hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeiten ihren selbst gebrachten Mist wiederzuverwerten. Mit Montry Manuel wurde aus Weinflaschen ein Klavier gebastelt, Eimer in Trommeln umfunktioniert und aus Plastikflaschen Shaker hergestellt. Zusammen ausprobiert, ergab es ein rhythmisches Musikstück. Zusätzliche Inspiration boten die von Montry mitgebrachten, selbst gemachten Flöten und das aus PVC-Rohren hergestellte Didgeridoo.

Im Zentrum der Daten

Selbst der sicherste Ort auf der Welt, Österreichs größtes Rechenzentrum, wurde am Samstag zum Abenteuerschauplatz. Den Eintritt mussten sich die TeilnehmerInnen jedoch erst mühsam erarbeiten. Zuerst durch Schleusen gehen und anschließend einen Ausweis vorzeigen, um zuletzt in die hoch gesicherten Räume des Datencenters von Interxion zu gelangen. Belohnt wurden die TeilnehmerInnen mit ausgiebigen Gesprächen über das digitale Zeitalter, künstliche Intelligenz, den Turing Test und der Möglichkeit zwei Raspberry Pi Computer in Kreditkartengröße zu gewinnen.

Urbane Schwammerl

Das Startup Hut&Stiel führte bei diesem Abenteuer die TeilnehmerInnen in die Welt der urbanen Pilzproduktion, in der mit Kaffeesatz Pilze angebaut werden. Neben der Erkundung der Produktionsplätze konnte eine Vielzahl von köstlichen Austernpilzen verkostet werden. Als Andenken durfte jede/r TeilnehmerIn eine personalisierte Mini-Pilzfarm aus Kaffeesatz, Pilzmyzel, Kaffeehäutchen, Wasser sowie etwas Kalk mischen und mit nach Hause nehmen.

Die Welt der Prototypen

Am Institut für AIT Center for Technology wurden die TeilnehmerInnen vor eine der größten Herausforderung des Tages gestellt. Mit etwas Kleber, einigen Baustücken und u. a. Strohhalmen sollten sie in Gruppen für die TEDx Critical Making Challenge eine gemeinsame Idee in einen Prototyp verwandeln. Anschließend wurden diese getestet. Heraus kamen nicht nur großartige Ideen, sondern auch potenzielle Lösungen zu spannenden Fragestellungen!

Kunst erleben

Bei UNCOVER ART fand das Abenteuer an zwei verschiedenen Schauplätzen statt. Zuerst durften TeilnehmerInnen im Rahmen einer Führung in der Albertina den Spuren Schieles folgen. Anschließend wurde die Inspiration zusammen mit ArtCognito in der Kunsthalle visualisiert. Gepaart wurden die TeilnehmerInnen der Herausforderung gestellt, gemeinsam durch Kommunikation und Interaktion ein Aktmodell zu zeichnen. Dabei durfte einer das Gesehene verbalisieren, der andere die Wörter verbildlichen. Heraus kam ein einzigartiges Kunsterlebnis!

Geben Sie den Ton an!

Einmal Dirigent eines großen Orchesters sein – diese Erfahrung durften die TeilnehmerInnen von “Be the conductor” machen. Sie lernten dabei, welche Herausforderungen die Leitung eines Teams mit sich bringt, das kontinuierlich Höchstleistungen abliefern muss. Die BesucherInnen durften nicht nur fasziniert zusehen, sie durften auch selber den Platz des Dirigenten einnehmen und versuchen, mit den Musikern so zu kommunizieren, dass das Endergebnis ein gelungenes musikalisches Werk war. “Be the conductor” war eine interaktive Erfahrung, die den BesucherInnen einige Fragen über Führungsverhalten beantwortete und ihnen einiges an neuem Wissen näher brachte.

Ein Blick auf den Überwachungsbildschirm

Beim Abenteuer “Behind the monitoring screen” lernten die TeilnehmerInnen über die Verifikationsbedingungen des Nuclear-Test-Ban-Vertrages (CTBT). Im Rahmen dieses Vertrages werden weltweit nukleare Explosionen ermittelt und aufgezeichnet – unterirdisch, unter Wasser oder in der Atmosphäre. Um diese Überwachung durchzuführen, nutzt das International Data Centre (IDC) in Wien vier verschiedene Technologien, welche den TeilnehmerInnen präsentiert wurden. Zu den Highlights der Tour zählte die Radionuklidstation am Dach des Vienna International Centres. Diese erkennt radioaktive Trümmer aus atmosphärischen Explosionen. Zum Abschluss durften die BesucherInnen an einem Quiz teilnehmen, in dem sie bei verschiedenen Klangbeispielen erkennen mussten, ob sie künstlich oder naturgemäß erzeugt wurden.

Tour durch das bizarre Wien

Harald Havas präsentierte den BesucherInnen verrückte und außergewöhnliche Fakten über Wien – vor allem solche, an denen man im Alltag einfach vorbeiläuft, ohne sie zu bemerken. Während der Tour durch den 1. Bezirk stellte er den TeilnehmerInnen Aufgaben und ließ sie die außergewöhnlichen Fakten am Weg selber herausfinden. Beim zweiten Teil der Tour brachte Michael Herold die BesucherInnen dazu, ihre eigene Komfortzone zu überwinden. Sie wurden in Gruppen von zwei Leuten eingeteilt und hatten einen Coach, der sie auf dem Weg entlang der Mariahilfer Straße unterstützte, während sie verschiedene Aufgaben erfüllen mussten.