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Wilhelm Exner Medaille | 28.November 2011
28.11.2011
Die Wilhelm Exner Medaille wurd im 90. Jahr ihres Bestehens an Univ.-Prof.Dr.Dr.hc mult. Manfred Eigen und Univ.-Prof.Dr.Dr.hc mult. Michael Grätzel verliehen.
In guter Tradition waren die neuen, aber auch die bisherigen Exner-Medaillen-Träger zu einem Empfang bei Bundespräsident Heinz Fischer geladen. In seiner Begrüßung betonte das Staatsoberhaupt, dass gerade privat gestifteten Auszeichnungen wie jener, die den Namen Exners trägt und auf höchstkarätige Namen verweisen kann, besondere Qualität zuzuschreiben ist. Präsidentin KommR Kriz-Zwittkovits erinnerte daran, dass es dem ÖGV einmal möglich war eine Schule – das TGM – aus den Mitteln eines Balles zu gründen, etwas, was unter den heutigen universitären Anforderungen nicht mehr möglich sei. Univ.-Prof. Dr. Uwe Sleytr, der Geschäftsführer der Medaillen-Stiftung stellt die beiden neuen Medaillen-Träger vor, bevor die Mitglieder des Präsidiums, des Verwaltungsrates und erstmalig auch die am Abend zu ehrenden Unternehmer in der eindrucksvollen Athmosphäre der Präsidentschaftskanzlei ein Gläschen hoben.
Bei der festlichen Zeremonie am Abend, nun wieder im Festsaal des ÖGV im Palais Eschenbach, begrüßte Präsident Kriz-Zwittkovits die Weilhelm-Exner-Medaillen Träger, die zu ehrenden Unternehmer, Frau Friederike Polzhofer, Herr Alfred Grand und die Partner von WolfTheiss, den Senior Partner Andreas Theiss und das Management Board Nikolaus Paul, Erik Steger und Richard Wolf. In Ihren Worten verwies die Präsidentin nicht nur auf die außerordentlichen Anstrengungen, die ein Land wie Österreich in die schulische und universitäre Ausbildung legen müsse, sie unterstrich, auch die Notwendigkeit geeignete Rahmenbedingungen dafür bereitzuhalten. Nicht zuletzt die Unternehmen profitierten von gut ausgebildeten Mitarbeitern und die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Unternehmen sei die wohl wichtigste Grundlage eine erfolgreichen Gesellschaft.
Kriz-Zwittkovits dankte den beiden anwesenden Geschäftsführern der Wilhelm-Exner-Medaillen-Stiftung, Professor Dr. Uwe Sleyr und seinem Vorgänger BM aD Prof. Dr. Hans Tuppy für ihren beträchtlichen Anteil am Erfolg und am Renommée der Medaille.
Im Anschluss war es Wissenschaftsminister Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle, der die versammelten Laureaten und die zahlreichen Festgäste begrüßte und herausstrich, dass die Wilhelm-Exner-Medaille wohl zu den angesehensten wissenschaftlichen Auszeichungen Österreichs zu zählen sei. 226 Geehrte, die jeder für sich zu den Spitzen ihres Forschungsgebietes zu zählen seien, darunter 18 Nobelpreisträger, verliehen der Exnermedaille ein besonderes Gewicht. „Manfred Eigen und Michael Grätzel setzen erfolgreich auf die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft. Durch den Wissenstransfer können beide Seiten enorm profitieren“, so Karlheinz Töchterle. Voraussetzung dafür sei, die zum Teil noch bestehenden Hemmschwellen abzubauen. Töchterle weiter: „Der Österreichische Gewerbeverein zeigt mit der Verleihung der Wilhelm Exner Medaille, dass es einzelnen Wissenschaftlern und ihren Teams in vorbildlicher Weise gelingt, die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu bauen.“
Mit der gewohnten Präzision, gewürzt mit sehr persönlichen Erlebnissen, stellte Prof. Sleytr die beiden Wissenschaftler vor. Beide könnten auf ein umfassendes „Werk“ zurückblicken, aus dem tatsächlich im Sinne Exners florierende Unternehmen hervorgegangen seien, zurückblicken. Die aus ihren Forschungsergebnissen erreichten und noch möglichen Entwicklungen setzten Meilensteine in diesen Disziplinen.
An diesem Abend wurden auch drei besondere Unternehmer und Unternehmen geehrt. Zunächst präsentiert Vizepräsident Ing. Reinhard Backhausen einen Biobauern, der mit der einleuchtenden Idee Regenwürmern zum Kompostieren von schwer Kompostierbaren einzusetzen große unternehmerische Erfolge feiert: Alfred Grand.
Dr. Michael Schaude, ebenso Vizepräsident des ÖGV, stellte Frau Friederike Polzhofer als Unternehmerin im klassischen Sinn vor, der es gelungen ist mehrere Betriebe erfolgreich aufzubauen und zu positionieren. Schließlich führte Vizepräsident mag. Alexander Singer durch die Werdegeschichte der Rechtsanwaltskanzlei WolfTheiss, der als beachtliche unternehmerische Leistung der Aufbau einer der größten Kanzleien in Mittel- und Osteuropa gelungen ist.
Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurden verdiente Mitarbeiter von Mitgliedsfirmend es ÖGV vor den Vorhang geholt und für ihre Leistungen geehrt. Nicht zuletzt damit schließt sich der „Exner'sche Bogen“, der Forschung, unternehmerische Umsetzung und Zusammenarbeit des Teams „Unternehmen“ als Grundlage des Erfolgs anerkennt.
Ein wirklich erinnerungswürdiger Abend klang, begleitet vom Trio des consilium musicum wien langsam, erst zu später Stunde aus. Der ÖGV konnte auch heuer wieder unter Beweis stellen, dass die Tradition Persönlichkeiten, die sich um den Techniktransfer, ganz im Zeichen Wilhelm Exners, hervorgetan haben, auszuzeichnen, ungebrochen fortlebt!
In guter Tradition waren die neuen, aber auch die bisherigen Exner-Medaillen-Träger zu einem Empfang bei Bundespräsident Heinz Fischer geladen. In seiner Begrüßung betonte das Staatsoberhaupt, dass gerade privat gestifteten Auszeichnungen wie jener, die den Namen Exners trägt und auf höchstkarätige Namen verweisen kann, besondere Qualität zuzuschreiben ist. Präsidentin KommR Kriz-Zwittkovits erinnerte daran, dass es dem ÖGV einmal möglich war eine Schule – das TGM – aus den Mitteln eines Balles zu gründen, etwas, was unter den heutigen universitären Anforderungen nicht mehr möglich sei. Univ.-Prof. Dr. Uwe Sleytr, der Geschäftsführer der Medaillen-Stiftung stellt die beiden neuen Medaillen-Träger vor, bevor die Mitglieder des Präsidiums, des Verwaltungsrates und erstmalig auch die am Abend zu ehrenden Unternehmer in der eindrucksvollen Athmosphäre der Präsidentschaftskanzlei ein Gläschen hoben.
Bei der festlichen Zeremonie am Abend, nun wieder im Festsaal des ÖGV im Palais Eschenbach, begrüßte Präsident Kriz-Zwittkovits die Weilhelm-Exner-Medaillen Träger, die zu ehrenden Unternehmer, Frau Friederike Polzhofer, Herr Alfred Grand und die Partner von WolfTheiss, den Senior Partner Andreas Theiss und das Management Board Nikolaus Paul, Erik Steger und Richard Wolf. In Ihren Worten verwies die Präsidentin nicht nur auf die außerordentlichen Anstrengungen, die ein Land wie Österreich in die schulische und universitäre Ausbildung legen müsse, sie unterstrich, auch die Notwendigkeit geeignete Rahmenbedingungen dafür bereitzuhalten. Nicht zuletzt die Unternehmen profitierten von gut ausgebildeten Mitarbeitern und die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Unternehmen sei die wohl wichtigste Grundlage eine erfolgreichen Gesellschaft.
Kriz-Zwittkovits dankte den beiden anwesenden Geschäftsführern der Wilhelm-Exner-Medaillen-Stiftung, Professor Dr. Uwe Sleyr und seinem Vorgänger BM aD Prof. Dr. Hans Tuppy für ihren beträchtlichen Anteil am Erfolg und am Renommée der Medaille.
Im Anschluss war es Wissenschaftsminister Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle, der die versammelten Laureaten und die zahlreichen Festgäste begrüßte und herausstrich, dass die Wilhelm-Exner-Medaille wohl zu den angesehensten wissenschaftlichen Auszeichungen Österreichs zu zählen sei. 226 Geehrte, die jeder für sich zu den Spitzen ihres Forschungsgebietes zu zählen seien, darunter 18 Nobelpreisträger, verliehen der Exnermedaille ein besonderes Gewicht. „Manfred Eigen und Michael Grätzel setzen erfolgreich auf die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft. Durch den Wissenstransfer können beide Seiten enorm profitieren“, so Karlheinz Töchterle. Voraussetzung dafür sei, die zum Teil noch bestehenden Hemmschwellen abzubauen. Töchterle weiter: „Der Österreichische Gewerbeverein zeigt mit der Verleihung der Wilhelm Exner Medaille, dass es einzelnen Wissenschaftlern und ihren Teams in vorbildlicher Weise gelingt, die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu bauen.“
Mit der gewohnten Präzision, gewürzt mit sehr persönlichen Erlebnissen, stellte Prof. Sleytr die beiden Wissenschaftler vor. Beide könnten auf ein umfassendes „Werk“ zurückblicken, aus dem tatsächlich im Sinne Exners florierende Unternehmen hervorgegangen seien, zurückblicken. Die aus ihren Forschungsergebnissen erreichten und noch möglichen Entwicklungen setzten Meilensteine in diesen Disziplinen.
An diesem Abend wurden auch drei besondere Unternehmer und Unternehmen geehrt. Zunächst präsentiert Vizepräsident Ing. Reinhard Backhausen einen Biobauern, der mit der einleuchtenden Idee Regenwürmern zum Kompostieren von schwer Kompostierbaren einzusetzen große unternehmerische Erfolge feiert: Alfred Grand.
Dr. Michael Schaude, ebenso Vizepräsident des ÖGV, stellte Frau Friederike Polzhofer als Unternehmerin im klassischen Sinn vor, der es gelungen ist mehrere Betriebe erfolgreich aufzubauen und zu positionieren. Schließlich führte Vizepräsident mag. Alexander Singer durch die Werdegeschichte der Rechtsanwaltskanzlei WolfTheiss, der als beachtliche unternehmerische Leistung der Aufbau einer der größten Kanzleien in Mittel- und Osteuropa gelungen ist.
Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurden verdiente Mitarbeiter von Mitgliedsfirmend es ÖGV vor den Vorhang geholt und für ihre Leistungen geehrt. Nicht zuletzt damit schließt sich der „Exner'sche Bogen“, der Forschung, unternehmerische Umsetzung und Zusammenarbeit des Teams „Unternehmen“ als Grundlage des Erfolgs anerkennt.
Ein wirklich erinnerungswürdiger Abend klang, begleitet vom Trio des consilium musicum wien langsam, erst zu später Stunde aus. Der ÖGV konnte auch heuer wieder unter Beweis stellen, dass die Tradition Persönlichkeiten, die sich um den Techniktransfer, ganz im Zeichen Wilhelm Exners, hervorgetan haben, auszuzeichnen, ungebrochen fortlebt!












































































